Neues Übertragungsverfahren für 3D-Inhalte an mobile EndgeräteV-Gate stellt bei der Spieleentwicklerkonferenz in San Franzisko (23. bis 27 März, Stand 6624NH) das innovative Metaport-Verfahren vor San Franzisko/Aachen, 24. März 2009: Anlässlich der Spieleentwicklerkonferenz in San Franzisko, die am 23. März ihre Türen geöffnet hat, ist die Präsentation eines neuen Übertragungsverfahrens für 3D-Inhalte an mobile Endgeräte angekündigt worden. Das Verfahren mit dem Namen „Metaport“ wurde von V-Gate, einem neuen Unternehmenszweig der Aachener Firma Scientific Computers GmbH, entwickelt. Die momentan verfügbaren Anwendungen stützen sich auf komplexe Streaming-Verfahren, die die Interaktivität in Echtzeit bisher drastisch eingeschränkt haben, da sie zur Übertragung von Video- und Kommunikationsdaten über das Mobilnetz noch große Bandbreiten benötigen. Virtuelle Realität für alle! Metaport läutet bei der Datenübertragung für mobile Endgeräte eine Revolution ein Das von V-Gate entwickelte und zum Patent angemeldete System basiert auf einem einzigartigen Lösungsansatz: Der Metaport-Server wird zwischen die jeweilige Online-Plattform und den Anwender geschaltet. Auf dem mobilen Endgerät ist ein so genannter „Soft Client“ installiert. Der Metaport-Server rechnet dann die Objekte und Texturen einer dreidimensionalen Welt in ein Format um, das nur einen Bruchteil der bisher erforderlichen Bandbreite in Anspruch nimmt. Der Client bleibt mit Metaport verbunden und rendert die Inhalte mithilfe eines eigenen 3D-Beschleunigers anhand der vom Server bereitgestellten Texturen und Objekte. Im Fall von Engpässen bei der Bandbreite oder bei Verbindungsunterbrechungen greift er dabei auf die in dem mobilen Endgerät bereits gespeicherten Inhalte zurück. Auf diese Weise kann ein flüssiges Rendering der Umgebungen und eine uneingeschränkte Interaktivität mit den übermittelten dreidimensionalen Inhalten gewährleistet werden. Somit werden nun auch Anwendungen wie Second Life oder 3D-Spiele in Endgeräten möglich, die mit mobilen 2G- oder 3G-Netzwerken arbeiten. Die Firma V-Gate bezeichnet ihre bahnbrechende Erfindung jedenfalls als “Virtuelle Realität für alle”. Metaport ist für den Einsatz durch Mobilfunk-Provider, Betreiber von Spieleportalen, Systemintegratoren von kommerziellen 3D-Anwendungen sowie durch Hersteller von Endgeräten vorgesehen, die ihre Produkte gerne mit integriertem “Spiele-Client” ausliefern würden. Neben Metaport arbeitet die Firma V-Gate bereits an anderen Lösungen für das mobile Internet, Geodaten und Positionsbestimmung sowie die Vernetzung virtueller Welten. "Mit Metaport haben wir eine Lösung entwickelt, bei der Bandbreitenprobleme mit mobilen Spielen ein für allemal der Vergangenheit angehören“, sagt Markus Schindler, leitender Geschäftsführer der Firma V-Gate. "Der Markt für Computerspiele ist immer noch im Wachstum begriffen. Innovative Übertragungsverfahren sind grundlegend für eine größere Benutzerfreundlichkeit und vereinfachte Handhabung. Der Reiz der Online-Spiele ist auf den mobilen Endgeräten schnell dahin, wenn fortlaufend Übertragungs- oder Bandbreitenprobleme auftreten. Bei der Weiterentwicklung des mobilen Spielesektors hat Metaport somit eine interessante Tür aufgestoßen." |






